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BIOSPHERE-AIOne plant. An Eastern mission.

Zutatenbeschaffung

Ginkgo biloba

Ginkgo Biloba Blattextrakt — siehe den Eintrag in der Zutatenbibliothek für Formulierungshinweise.

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Zutatenprofil

Öffentlich überprüfbare allgemeine Informationen zu dieser Pflanze.

  • Botanischer Name

    Ginkgo biloba

  • Typische Anbaugebiete

    Jiangsu, Shandong und Hubei, China

  • INCI-Name

    Ginkgo Biloba Leaf Extract

  • Häufige Verwendung

    antioxidativ, beruhigend, anti-aging

Formulierungshinweise aus der öffentlichen Praxis und der Fertigungserfahrung. Keine behördlichen Grenzwerte.

Wirkungsmechanismus – siehe den chinesischen Eintrag; keine maschinelle Übersetzung.

Formulierungs- und Prozesshinweise

Die drei Punkte, die in der Musterphase tatsächlich fehlerhaft werden.

  • Verträglichkeit und kritische Fehlerquellen

    Der kritischste Punkt ist nicht die Verträglichkeit, sondern die Verunreinigungen: Hochkonzentrierte Extrakte enthalten oft Ginkolsäure-Reste, was ein Allergie-Fokus ist. KosmetikGRADE erfordern in der Regel niedrige Restgehalte. Die genauen Grenzwerte richten sich nach dem COA des Lieferanten, den Deklarationen und den Anforderungen des Ziellandes. Jeder gelieferte Batch muss kontrolliert werden, nicht nur der erste. In Bezug auf die Verträglichkeit besteht bei Tanninen und Säuren das Risiko von Komplexierung und Trübungen in Kombination mit Proteinen oder kationischen Systemen. Mit Eisenionen entsteht eine dunkle Färbung. Bei hohem pH hydrolysin und verfärben sich Flavonol-Glycoside leicht. Da unterschiedliche Spezifikationen unterschiedliche Lösungsmittel (Wasser, Ethanol, Aceton) verwenden, zerstört der direkte Einsatz von Ethanol-Extraten in als „alkoholfrei“ deklarierten Rezepturen diese Angabe. Solche Probleme werden oft erst im Etiketten-Review bemerkt.

  • Stabilität

    Vergleichbar mit anderen Polyphenolen ist es relativ stabil, gelb wird es jedoch langsam im Licht und dunkelt bei Sauerstoffkontakt. Hohe Temperaturen beschleunigen die Hydrolyse der Flavonole zu Aglykonen, die weniger wasserlöslich sind und zu Trübungen oder feinen Suspensionen führen können. Übliche Maßnahmen: pH-Wert bei 4,5–6,5 halten, Chelatoren hinzufügen, lichtgeschütztes Verpackungsmaterial verwenden und spätere Zugabe. Vergleichsmuster müssen einem dreimonatigen Test bei Licht und 40 °C unterzogen werden. Der Fokus liegt auf der Klarheit, nicht nur auf der Farbe, da die typische Instabilität dieses Rohstoffs eine allmähliche Trübung und keine deutliche Verfärbung ist. Bei transparenten Serum- oder Lotion-Formulierungen muss die Klarheit als eigenständiges Freigabekriterium dienen.

  • Wesentliche Hinweise zur Fertigung im Werk

    Der Schwerpunkt liegt auf den Rohstoffstandards, nicht auf dem Prozess. Die Einkaufsspezifikation muss fünf Punkte klarstellen: Gehalt und Nachweismethode der Flavonolglycoside, Gehalt an Terpenlactonen (falls der Kunde entsprechende Claims hat), Obergrenze für Ginkolsäure-Reste, Extraktionslösungsmittel und Lösungsmittelreste sowie der Trägartyp (Maltodextrin, Cyclodextrin oder Propylenglykol). Ein Wechsel des Lieferanten unter demselben INCI-Namen verändert Farbe, Geruch, Löslichkeit und Klarheit, was einer Neuentwicklung der Rezeptur gleichkommt. Ersatzrohstoffe müssen daher den vollständigen Labortest und Stabilitätsnachweis durchlaufen; ein Austausch auf Basis des COA ist nicht zulässig. Bei der Verarbeitung wird das Pulver in Wasser oder Wasser/Butandiol bei 40–50 °C gelöst und gefiltert; unlösliche Trägerreste sind üblich. Beim Emulgieren wird unter 45 °C zugegeben. Die größte Herausforderung bei der Skalierung ist die Filtration: Im Labor wird mit Filterpapier gefiltert, aber ohne festgelegte Filtrationsstufe in der Großproduktion entstehen sichtbare Suspensionen. An der Fertigungslinie muss die Maschenzahl des Filters fixiert und in die SOP aufgenommen werden.

Rechtsstatus

Das jeweils aktuelle offizielle Textdokument hat Vorrang.

  • Chinesisches Verzeichnis der eingesetzten kosmetischen Rohstoffe

    Verzeichnisnummer 07942 · Standard-Chinesische Bezeichnung „Extrakt aus Ginkgo-Biloba-Blättern“ (Anhang der Ankündigung Nr. 62/2021 der NMPA)

  • Höchste historische Einsatzmenge

    Langanwendende Produkte: 30%. Gemäß Anmerkung VIII der Ankündigung kann es als Nachweistyp für den „Vereinfachten Sicherheitsbewertungsbericht für Kosmetika“ herangezogen werden. Dies ist ein historisch erfasster Wert und kein gesetzlicher Grenzwert.

  • China

    Regelmäßige Verwendung als kosmetischer Rohstoff. Es ist der Erfassungsstatus des Rohstoffs und die Rohstoffsicherheit zu prüfen, ebenso die Anforderungen an die Kontrolle der Ginkgolide; maßgeblich ist der jeweils aktuelle offizielle Text.

  • Europäische Union

    Verwendung als kosmetischer Bestandteil im Rahmen der EU. Die Sicherheitsbewertung muss die Ginkgolide- und Lösmittrückstände abdecken; maßgeblich ist der jeweils aktuelle offizielle Text.

  • USA

    Regelmäßige Verwendung nach den US-Kosmetikvorschriften. Beachtung der Sicherheitsdokumentation der Bestandteile, der Rückstands- und Verunreinigungssteuerung sowie der Etikettierungsgenauigkeit; maßgeblich ist der jeweils aktuelle offizielle Text.

  • Asien-Pazifik

    Allgemeine Verfügbarkeit in den Hauptmärkten Japan, Südkorea und Südostasiens. Die jeweiligen nationalen Rohstoffverzeichnisse und Anzeigeregelungen sind individuell zu prüfen; maßgeblich ist der jeweils aktuelle offizielle Text.

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