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BIOSPHERE-AIOne plant. An Eastern mission.

Rohstoffbeschaffung

Vitis vinifera

Vitis Vinifera Seed Extract — siehe den Eintrag in der Rohstoffdatenbank für Formulierungshinweise.

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Rohstoffdatenblatt

Allgemein zugängliche und überprüfbare Informationen zu dieser Pflanze.

  • Botanischer Name

    Vitis vinifera

  • Typische Anbaugebiete

    Frankreich, Italien und Ningxia, China

  • INCI-Bezeichnung

    Vitis Vinifera Seed Extract

  • Typische Anwendung

    Antioxidans, Anti-Aging, festigend

Formulierungshinweise aus der allgemeinen Praxis und Fabrik erfahrung. Keine gesetzlichen Grenzwerte.

Mechanismus — siehe chinesische Version, keine maschinelle Übersetzung.

Formulierungs- und Prozesshinweise

Die drei Fehlerquellen, die in der Musterphase tatsächlich auftreten.

  • Inkompatibilitäten und kritische Punkte

    Hohe Fehlerdichte, vier Bereiche erfordern besondere Vorsicht. Erstens: Proteine und Peptide – Beim gleichzeitigen Einsatz mit hydrolysiertem Kollagen, Seidenproteinen, Gelatine, Oligopeptiden oder Enzympräparaten kommt es zur Komplexierung von Phenolen mit Proteinen. Zunächst nimmt die Viskosität zu, es folgt Flockung. Nach einigen Tagen stehen gelassenen Zustand bilden sich flockige Sedimente, gleichzeitig sinkt die Aktivität der Peptide. Zweitens: Kationische Systeme – Ladungsneutralisation mit Polyquaternium-10/-7 oder quarternären Konditionierungsmitteln führt zu Trübung des Systems und Kollaps der Viskosität. Dies ist besonders bei Shampoos und Spülungen deutlich. Drittens: Metallionen – Mit Eisenionen entstehen dunkelblaue oder schwarze Komplexe. Härteres Wasser, Roststellen an Kesseln oder eisenhaltige Farbpigmente können die gesamte Charge verfärben lassen. Kupferionen beschleunigen die oxidative Braunfärbung. Viertens: pH-Wert und Oxidationsmittel – Ab einem pH-Wert über 6,5 erfolgt eine schnelle Oxidation zu Chinonen. Die Farbe wechselt von hellrotbraun zu dunkelbraun oder sogar dunkelgrün. Oxidierende Rohstoffe wie Peroxide oder Hypochlorite verbrauchen die Wirkstoffe gegenseitig, sodass beide gleichzeitig inaktiviert werden. Zusätzliche Hinweise: Der gemeinsame Einsatz mit hochkonzentrierten Elektrolyten mindert die Klarheit. Vor der Herstellung transparenter Lotionen muss die Klarheit im Voraus getestet werden.

  • Stabilität

    Licht, Sauerstoff und pH-Wert wirken gleichzeitig destabilisierend. Kontinuierliche Oxidation durch Licht- und Sauerstoffeinwirkung führt zu einer irreversiblen, einseitigen Vertiefung der Farbe. Der Anstieg des pH-Werts ist der Haupttreiber der Farbveränderung; oberhalb von 6,5 sind Änderungen innerhalb eines Tages sichtbar. Eine Temperaturerhöhung um 10 °C beschleunigt die Oxidationsrate deutlich. Übliche Schutzmaßnahmen: pH-Wert zwischen 4,0 und 5,5 halten und mit einem Puffersystem (z. B. Zitronensäure/Natriumcitrat) stabilisieren. Nicht nur einmalig den pH-Wert einstellen. Zugabe von 0,05–0,1 % Chelator (EDTA-Dinatrium oder Phytinsäure) zum Binden von Spurenelementen. Bei Bedarf geringe Mengen an reduzierenden Hilfsstoff-Antioxidantien einsetzt. Verpakung in lichtundurchlässige oder dunkle Flaschen verwenden; Druckluftpumpen oder Doserpumpen priorisieren, um Sauerstoff im Deckelraum zu reduzieren. Retention: Proben müssen immer unter zwei Bedingungen (45 °C und Licht) getestet werden. Bei nur hohen Temperaturen werden lichtinduzierte Farbveränderungen übersehen. Akzeptanzkriterien: Vorgegebene maximale Farbabweichungen mit dem Kunden abstimmen, statt pauschal „keine Verfärbung“ vorzuschreiben.

  • Hinweise für die Fabrikproduktion

    Das Pulvor zunächst in 5–10-fachen Mengen Wasser oder Wasser/Propylenglykol (1:1) unter 40 °C vorprädispergieren. Nach vollständiger Auflösung und Filtration zugeben. Das direkte Einstreuen in den Hauptkessel führt zu Klumpenbildung, Ablagerungen an den Wänden und lokaler Überkonzentration, was die Farbe verändert. Dies ist ein spätes Zugabemittel: Bei Emulsionssystemen erst unter 40 °C einarbeiten. Längeres Erhitzen über 50 °C lässt die Farbe abdunkeln. Produktionswasser sollte weich sein oder vorab Chelatoren erhalten. Roststellen an Emulsionskesseln, Leitungen oder Filternetzfiltern verfärben das Produkt direkt schwarz. Vor Arbeitsbeginn prüfen. Bei der Wägung und Zwischenlagerung die gemeinsame Verwendung von Geräten mit eisenhaltigen Farbpigmenten oder proteinbasierten Rohstoffen vermeiden. Der eigentliche Stolperstein bei der Hochskalierung ist die Verweilzeit: Während die Probe (100 g) in drei Minuten gerührt ist, dauert der Prozess von der Zugabe bis zur Abfüllung im 500-Liter-Kessel mehrere Stunden. Es entsteht mehr Sauerstoff im Kopfteil und die Scherzeit ist länger. Die Farbe der Großproduktion ist daher in der Regel dunkler als die der Probe. Die Rühr- und Ruhezeiten der Großproduktion sollten bereits in der Musterphase simuliert werden, da Kunden sonst die Probe-farbtonskala mit der Großproduktion abgleichen.

Rechtlicher Status

Der jeweils gültige offizielle Text geht vor.

  • Chinesische Liste der in Kosmetika verwendeten Rohstoffe

    Listenummer 05153 · Standard-Chinischer Name „Extrakt aus Traubenkernen (VITIS VINIFERA)

  • Höchste historisch verwendete Menge

    Stehen im Produkt: 18 %. Gemäß Erläuterung Nummer 8 der Bekanntmachung kann dies als Nachweisart im Rahmen des „Kosmetik-Sicherheitsbewertungsberichts (vereinfachte Fassung)

  • China

    Regelmäßige Verwendung als Kosmetikrohstoff. Zu prüfen ist, ob der Rohstoff gelistet ist und nachverfolgbare Sicherheitsinformationen verfügbar sind; Formulierung und Produktbeschreibung sind für die Zielproduktkategorie zu verifizieren. Maßgeblich ist der aktuelle offizielle Text.

  • Europäische Union

    Im Rahmen der EU-Regelung wird die Substanz regulär als Kosmetikkomponente verwendet. Sicherheitsbewertungsdokumente müssen diese Komponente einschließlich ihres Lösungs- bzw. Trägermittels abdecken, und es ist zu prüfen, ob sie in die Liste der beschränkt zulässigen Substanzen fällt. Maßgeblich ist der aktuelle offizielle Text.

  • USA

    In den USA wird die Substanz regulär im Rahmen der Kosmetikregulierung verwendet. Achten Sie auf sichere Dokumentationen zur Inhaltsstoff-Sicherheit, die Genauigkeit der Inhaltsstoffangaben auf dem Etikett sowie die Registrierungspflichten für Anlagen und Produkte. Maßgeblich ist der aktuelle offizielle Text.

  • Asien-Pazifik

    In Japan, Südkorea und den wichtigsten Südostasienmärkten ist die Substanz in der Regel zulässig. Für jede Region sind die jeweilige Rohstoffliste und die Reglementierung für Produktbeschreibungen individuell zu prüfen. Maßgeblich ist der aktuelle offizielle Text.

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