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BIOSPHERE-AIOne plant. An Eastern mission.

Zutatenbeschaffung

Curcuma longa

Curcuma Longa Wurzelextrakt — siehe den Eintrag in der Zutatenbibliothek für Formulierungshinweise.

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Rohstoffdossier

Öffentlich überprüfbare allgemeine Informationen zu dieser Pflanze.

  • Botanischer Name

    Curcuma longa

  • Typische Anbaugebiete

    Indien und Südwestchina

  • INCI-Name

    Curcuma Longa Root Extract

  • Häufige Anwendung

    antioxidativ, beruhigend, aufhellend

Formulierungshinweise aus öffentlich verfügbaren Formulierungspraxis und Werkerfahrung. Keine regulatorischen Grenzwerte.

Mechanismus — siehe chinesische Fassung; nicht maschinell übersetzt.

Formulierungs- und Prozesshinweise

Die drei Hauptprobleme in der Musterphase.

  • Kompatibilitätsprobleme und häufige Fehler

    Physikalische Inkompatibilität mit hellen Formulierungen: 0,01 % reichen aus, um eine weiße Creme gelblich werden zu lassen. In Kombination mit Titandioxid-Systemen entsteht ein schmutzig-gelber Schimmer. Die Färbung setzt sich auf Verpackungs- und Innenmaterialen fest – PE-Röhrchen, weiße Pumpköpfe und Vliesmasken nehmen Gelbfärbungen auf, die sich nicht auswaschen lassen. Während der Anwendung kann es zu vorübergehender Verfärbung von Haut, Handtüchern und Kissenbezug kommen, was zu häufigen Kundenbeschwerden führt und daher in den Produktanweisungen klar kommuniziert werden muss. Chemisch: In stark alkalischen Systemen (pH > 8) wechselt Curcumin von Gelb zu rotbraun und zerfällt rasch; die Farbumkehr ist irreversibel. Mit Eisenionen entsteht ein dunkelbraunes Chelat. In Waschsystemen mit hoher Konzentration an anionischen Tensiden verteiltsich die Farbe ungleichmäßig, und nach dem Abspülen verbleiben gelbe Rückstände. Bei Verwendung mit oxidierenden Inhaltsstoffen wird der Abbau und Farbverlust beschleunigt.

  • Stabilität

    Abbau durch Licht ist das kennzeichnende Problem: In transparenten Verpackungen am Fenster wird innerhalb weniger Tage ein deutlicher Farbverlust sichtbar, die Farbe wandert von lebhaftem Gelb zu hellbeige oder gar grau. Kunden rügen dann oft gleichzeitig Verfärbung und Funktionsverlust. Sauerstoff, Alkalie und hohe Temperaturen beschleunigen den Prozess. Übliche Gegenmaßnahmen: Undurchsichtige Verpackungen verwenden, zusätzlich Kartonage und auf der Etikettierung die lichtgeschützte Lagerung angeben. pH-Wert auf 4,5–6,0 halten, Chelatoren einsetzen. Notwendigerweise Cyclodextrin-Komplexe oder Liposomen- und Nano-Dispersionsformen verwenden, um Lichtstabilität und wässrige Dispergierbarkeit zu erhöhen. Im Stabilitätskonzept muss die Lichtbelastung als Hauptkriterium dienen. Die tolerierbare Farbabweichung und der Verbleib von Farbverlust sind vorab mit dem Kunden abzustimmen, um spätere Diskussionen nach drei Monaten zu vermeiden.

  • Eingabehinweise für die Produktion

    Curcumin ist praktisch wasserunlöslich. Übliche Praxis: In der Ölphase lösen oder mit Lösungsvermittelungsmitteln (Polysorbat-80, PEG-40-Hydrogencastoröl) zusammen mit Capryl- und Caprolactylglycerin in der Vorverdauung verarbeiten. Alternativ kann wasserdispergierbare oder Cyclodextrin-Komplexform direkt beschafft werden, um eigene Lösungsversuche im Werk zu vermeiden. Drei verbindliche Regeln vor Ort: Erstens – Curcumane werden in einem isolierten Bereich abgewogen und mit separatem Equipment verarbeitet; andernfalls kommt es zur Verunreinigung der nächsten weißen Charge durch schwer entfernbare Gelbflecken. Zweitens – Emulgatorkessel, Rohrleitungen und Abfüllventile müssen mit Alkohol statt nur mit Wasser gereinigt werden; Gelbresten sind wasserunlöslich. Drittens – Zugabe in dem abkühlenden Bereich unter 40 °C, um längere Wärmehaltzeiten und dadurch beschleunigten Abbau zu vermeiden. In der Produktionsplanung die Curcumin-Charge ans Tagesende legen und nach vollständiger Linienreinigung über Nacht Produkte in hellen Tönen planen. Ein unterschätzter Kostenfaktor bei der Produktionsskalierung ist die Reinigung, nicht der Rohstoff – dieser Aspekt muss bei der Angebotsabgabe berücksichtigt werden.

Regulatorischer Status

Der jeweils neueste offizielle Text ist maßgeblich.

  • Verzeichnis der in China bereits verwendeten kosmetischen Rohstoffe

    Verzeichnisnummer 03398 · Standard-Bezeichnung auf Chinesisch «Kurkuma (CURCUMA LONGA)-Wurzelextrakt» (Anhang der Ankündigung Nr. 62/2021 der chinesischen Arzneimittel- und Medizinprodukteverwaltung)

  • Höchste historische Gebrauchsrate

    9,75 % bei anhaftenden Produkten. Gemäß Anhang 8 der Ankündigung kann dies als Beweistyp im vereinfachten „Kosmetik-Sicherheitsbewertungsbericht“ dienen; es handelt sich um einen historisch erfassten Wert, nicht um einen gesetzlichen Grenzwert.

  • China

    Reguläre Verwendung als Kosmetikrohstoff; zu prüfen ist die Aufnahme des Rohstoffs im Verzeichnis sowie die Sicherheitshinweise. Bei Verwendung oder Deklaration des Pigments als Farbwirkung ist gesondert die Managementpraxis für Farbstoffe abzugleichen; maßgeblich ist der jeweils neueste offizielle Text.

  • EU

    Reguläre Verwendung als Kosmetikzutat im EU-Rahmen; bei Verwendung als Farbstoff ist gesondert die Farbstoffliste abzugleichen; maßgeblich ist der jeweils neueste offizielle Text.

  • USA

    Reguläre Verwendung nach US-Kosmetikrecht; bei Verwendung als Farbstoff sind die Verwaltungsvorschriften für Farbstoffe gesondert abzugleichen; maßgeblich ist der jeweils neueste offizielle Text.

  • Asien-Pazifik

    In den Hauptmärkten Japans, Südkoreas und Südostasiens allgemein verfügbar; zu prüfen ist die Abdeckung in den jeweiligen nationalen Rohstoffverzeichnissen sowie in den Verwaltungsverfahren für Farbstoffe; maßgeblich ist der jeweils neueste offizielle Text.

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Aktivgehalt, Pestizidrückstände und Schwermetalle, je Charge gemeldet.