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BIOSPHERE-AIOne plant. An Eastern mission.

Zutatenbeschaffung

Arctium lappa

Arctium Lappa Wurzelextrakt — siehe den Eintrag in der Zutatenbibliothek für Formulierungshinweise.

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Inhaltsstoffdatei

Allgemein überprüfbare Informationen zu dieser Pflanze.

  • Botanischer Name

    Arctium lappa

  • Typische Anbaugebiete

    Nordostchina und Japan

  • INCI-Bezeichnung

    Arctium Lappa Root Extract

  • Typische Anwendung

    Regulierung der Talgproduktion, beruhigend, pflegend

Formulierungshinweise aus der öffentlichen Formulierungspraxis und aus der Produktionserfahrung. Keine regulatorischen Grenzwerte.

Wirkmechanismus — siehe chinesische Version; nicht maschinell übersetzt.

Formulierungs- und Prozesshinweise

Die drei Punkte, die bei der Probierungsphase tatsächlich Probleme verursachen.

  • Inkompatibilitäten und häufige Fehlerquellen

    1) Geruch ist das praktisch relevanteste Inkompatibilitätsproblem: Mit deutlichem erdigem und wurzelartigem Profil ist es bereits ab 1 % in unvernetzten oder schwach duftenden Systemen klar wahrnehmbar und steht in direktem Konflikt mit zitrus- und frischen blumigen Duftkompositionen. Übliche Kaskadeneffekte sind: gezwungene Erhöhung der Duftstoffdosierung, steigende Allergen-Kennzeichnungspflicht und höhere Duftstoffkosten, gefolgt vom Neuentwickeln von Duftkompositionen zur Geruchsüberdeckung. Bei der Entwicklung geruchsneutraler Formulierungen sind folgende Optionen abzuwägen: Dosierung reduzieren, deodorisierte Raffinadspezifikation wählen oder Rohstoff austauschen. Diese Beurteilung muss vor der Angebotsabgabe erfolgen. 2) Polyphenole verfärben sich durch Eisenionen dunkel; Problem tritt deutlich bei eisenoxidhaltigen Pigmenten oder beim Einsatz von Nicht-316L-Behältern zutage. 3) Bei Kombination mit kationischen Pflegemitteln kann es zu leichter Trübung kommen; für transparente Kopfhaut-Lösungen sind Vorversuche zwingend erforderlich. 4) Bei gleichzeitiger Anwesenheit von Ethanol in hoher Konzentration können Inulin-Polysaccharide ausfallen und Trübung verursachen; für alkoholreiche Kopfhaut-Lösungen sind Klartests bei niedrigen Temperaturen durchzuführen. 5) Bei Kombination mit anderen pflanzlichen Extrakten mit hohem Elektrolytgehalt wird die Wirksamkeit von Carbomer-Verdickungsmitteln gemeinsam herabgesetzt.

  • Stabilität

    Polyphenole verfärben sich bei Licht- und Sauerstoffexposition; hellbraune wässrige Extrakte vertiefen ihre Farbe in transparenten Flaschen kontinuierlich. Bei alkalischem pH-Wert beschleunigt sich die Bräunung, Empfehlung: im Bereich 4,5–6,0 stabilisieren und Chelatbildner zufügen. Inulin-Polysaccharide stellen eine leicht verfügbare Kohlenstoffquelle dar, das mikrobiologische Risiko übersteigt den Durchschnitt pflanzlicher Extrakte; die konservatorische Herausforderung muss mit dem fertigen Material getestet werden, eine Extrapolation von Basisdaten ohne diesen Rohstoff ist nicht zulässig. Die Hitzebeständigkeit ist akzeptabel, jedoch führen lange的高温 Haltezeiten zu weitergehender Farbvertiefung und verstärkter Geruchsentwicklung, daher nachbehandeln. Bei Lagerung in der Kälte kann es zu feiner Sedimentation kommen – verursacht durch Polysaccharid- und unlösliche Stoffausfällung; vor Gebrauch gleichmäßig verrühren. Wenn der Kunde eine absolut klare Endformulation anfordert, sind bereits beim Einkauf raffinierte oder ultrafiltrierte Spezifikationen zu wählen und in die Spezifikationsunterlagen aufzunehmen, eine Nachbehandlung über Filtration am fertigen Produkt ist nicht ratsam.

  • Wichtige Hinweise zur Rohstoffzufuhr im Werk

    1) Nachbehandlungs-Rohstoff: bei Temperaturen unter 40 °C zugeben, vorab 1:5 vorverdünnen und dann entlang der Wand in den Ansatz einlaufen lassen. 2) Die Geruchsbeurteilung muss im tatsächlichen Matrixsystem erfolgen, nicht am reinen Rohstoff – nach Verdünnung in die Matrix ändert sich das Geruchsprofil; typisches Szenario: „Rohstoff riecht in Ordnung, nach Produktion beim Kunden Beschwerde wegen Geruch“. Es wird empfohlen, in der Bestätigungsphase der Kundenprobe sowohl die Variante mit als auch ohne diesen Rohstoff parallel zu senden und den Kunden selbst entscheiden zu lassen. 3) Bei produktpositionierendem Ansatz ohne Duftstoff ist vor der Angebotsabgabe transparent zu kommunizieren, welchen Einfluss dieser Rohstoff auf die Duftstoffstrategie hat, um spätere zeitliche und kostspielige Neukompoundierungen zur Geruchsüberdeckung zu vermeiden. 4) Dunkle Spezifikationen neigen zu Rückständen in Rohrleitungen und Abfüll Düsen; bei Wechsel auf helle Produkte sind zusätzliche Reinigungsschritte einzuplanen. 5) Bei Rohstoffeingang ist unbedingt der Extraktionslösungsmitteltyp und der Feststoffgehalt zu verifizieren: Unter dem gleichen INCI-Namen können wässrige, alkoholische und Butylenglykol-Extrakte hinsichtlich Farbe, Geruch und Wirkstoffgehalt erheblich differieren; eine Durchmischung verschiedener Chargen wirkt sich unmittelbar auf den Endgeruch aus. 6) Nach Zugabe ist der pH-Wert erneut zu messen und zu dokumentieren.

Regulatorischer Status

Der neueste amtliche Text gilt.

  • Chinesische Liste der in Kosmetika verwendeten Rohstoffe

    Verzeichnis-Nr. 04868 · Standard-Chinese-Name "Extrakt aus Arctium lappa-Wurzel" (Anlage der Bekanntmachung des Staatlichen Arzneimittelüberwachungsamtes Nr. 62/2021)

  • Höchster historischer Einsatzwert

    Ab-spülbare Produkte 3,5 % · Rückständig auf der Haut 3 %. Gemäß Bekanntmachung Hinweis 8可以作为《化妆品安全评估报告(简化版)》的证据类型;这是历史收录值,不是法规限值。

  • China

    常规使用方向;需确认原料目录收录与原料安全信息码,并注意其在传统药材语境下的宣称边界;以最新官方文本为准。

  • EU

    常规使用方向;需提供植物部位与提取工艺资料以支持安全评估;以最新官方文本为准。

  • USA

    常规使用方向;头皮与油痘相关文案需避免疾病治疗暗示;以最新官方文本为准。

  • Asien-Pazifik

    常规使用方向,部分市场对植物根类原料有进口与备案资料要求;以最新官方文本为准。

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