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BIOSPHERE-AIOne plant. An Eastern mission.

Beschaffung von Rohstoffen

Santalum album

Santalum-Album-Öl – siehe Eintrag in der Rohstoffdatenbank für Formulierungshinweise.

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Zutatendatei

Öffentlich einsehbare allgemeine Informationen zu dieser Pflanze.

  • Botanischer Name

    Santalum album

  • Typische Anbaugebiete

    Mysore (Indien) und Westaustralien

  • INCI-Name

    Santalum Album Oil

  • Übliche Anwendung

    pflegend, beruhigend

Formulierungshinweise aus allgemeiner Rezepturpraxis und Betriebserfahrung. Keine behördlichen Grenzwerte.

Wirkmechanismus — siehe chinesische Eingabe; nicht maschinell übersetzt.

Formulierungs- und Prozesshinweise

Drei Punkte, die in der Musterphase tatsächlich schiefgehen.

  • Kombinationsverbote und typische Fehlerquellen

    1) Artenverwechslung ist das größte Risiko: Australisches Sandelholz (Santalum spicatum), pazifisches Sandelholz (Santalum austrocaledonicum) sowie Amyris balsamifera, die als Westindisches Sandelholz bezeichnet wird, aber nicht zur Gattung Santalum gehört. Die INCI-Namen, die Düfte und die Preisdifferenzen unterscheiden sich erheblich. In Verträgen und Stücklisten dürfen nicht nur „Sandelholzöl“ angegeben werden. 2) Fälschungen sind weit verbreitet: Mischungen mit synthetischen Sandelalkohol-Arten, Rizinusöl oder Amyris-Öl sind üblich. Eine Bestimmung allein am Geruch ist nicht möglich. Es sind GC-MS-Analysen sowie chiral- oder isotope-basierte Analysen erforderlich, ergänzt durch Supply-Chain-Dokumente. 3) In hellen Formulierungen: Das Rohöl ist hellgelb bis gelb. Bei hohen Dosierungen führt es zu einer gelblichen Färbung. Bei weißen Cremes muss ein Farbausbau eingeplant werden. 4) Mit zitruslastigem Duft: Sandelholz drückt den Zitrusduft herunter. Bei einer frischen Produktpositionierung sollte auf leichtere holzartige Materialien umgestellt werden. 5) Mit aldehydhaltigen Düften: Bei übermäßiger Kombination entsteht ein trübe soapy-holziges Gefühl. Eine Mischprobe ist in der Duftentwicklung erforderlich. 6) Mit stark basischen Seifen: Generell gut verträglich. Bei langfristiger Lagerung oxidiert Sandelalkohol langsam, was den Duft trockener und rauher macht.

  • Stabilität

    Sehr geringe Flüchtigkeit. Eine der stabilsten Kategorien unter den ätherischen Ölen. Langzeitlagerung bei Raumtemperatur und Lichtschutz möglich. Der Duft wird mit der Reife runder. Die wesentlichen Veränderungen betreffen die starke Viskositätsänderung bei Temperaturschwankungen, die Schwierigkeit bei der Entnahme bei Kälte sowie die Verdunkelung der Farbe bei starker Lichteinwirkung. Der Duft bleibt im pH-Bereich von 4,0 bis 8,0 weitgehend stabil. Empfehlung: Lichtgeschützt bei Raumtemperatur lagern, Flaschen voll befüllen, keine Kühlung erforderlich. Die Stabilitätsprüfung sollte sich auf Farbveränderungen über die Zeit (relevant für helle Formulierungen) und die Duftaufnahme durch Verpackungen konzentrieren, nicht auf oxidative Ranzigkeit.

  • Wichtige Punkte für die Fabrikdosierung

    Supply-Chain-Dokumente sind der Schwerpunkt der Lieferung: Kunden für Premium-Exportlinien fordern fast immer das Herkunftsland der Pflanze, Plantagen- oder Einschlagsgenehmigungen, nachverfolgungsfähige Chargennummern, GC-MS-Chromatogramme sowie schriftliche Erklärungen des Lieferanten zur Legalität der Herkunft. Natürliches indisches Sandelholz ist streng reguliert. Der kommerzielle Bezug stammt hauptsächlich aus künstlich angebaute Santalum album-Bestände in Ländern wie Australien und legalen Plantagen. Die Einordnung in aktuelle internationale Handelskontrolllisten muss anhand aktueller offizieller Dokumente geprüft werden, nicht anhand von Erfahrungswissen. Diese Dokumente müssen bereits im Auftragsstadium bei den Lieferanten vollständig eingeholt werden, nicht erst während der Werksprüfung. Prozesshinweise: Das Öl ist zähflüssig. Vor dem Entnehmen im Winter muss das Fass bei 35–40 °C gleichmäßig erwärmt werden; lokales Erhitzen oder offene Flammen sind untersagt. Zugabe bei 40–45 °C oder darunter, geringe Verfluchtungsverluste, aber keine Zugabe im Heizabschnitt. Teure Rohstoffe werden nach der Muttermethode dosiert und gewogen. Restmengen in Rohrleitungen und Geräten verursachen bei teuren Rohstoffen direkte Kostensteigerungen; daher wird eine dedizierte kleine Rohrleitung oder Direktzugabe in kleinen Verpackungen empfohlen. Der Duft bleibt lange erhalten, die Räumlichkeiten müssen daher bei der Mehrproduktfertigung gründlich gereinigt werden.

Regulatorischer Status

Maßgeblich ist der aktuellste offizielle Text.

  • Verzeichnis der in China verwendeten kosmetischen Rohstoffe

    Verzeichnisnummer 06568 · Standard-Name auf Chinesisch „Santal (SANTALUM ALBUM) Oil" (Anhang der Bekanntmachung Nr. 62 der Nationalen Medizinprodukte-Verwaltung von 2021)

  • Höchster dokumentierter Nutzungswert

    Rins-off 22,57 %. Gemäß Erläuterung 8 der Bekanntmachung kann dieser Wert als Nachweistyp im Rahmen eines „Vereinfachten Sicherheitsbewertungsberichts für Kosmetika" verwendet werden; es handelt sich um einen historischen Aufnahmewert, nicht um eine regulatorische Obergrenze.

  • China

    Regelmäßige Verwendung als Duftstoff-Rohstoff; muss innerhalb des Verzeichnisses der in China zugelassenen Rohstoffe liegen und entsprechend den Eintragungsanforderungen gemeldet werden; Dokumente zur Legitimität der Quelle sollten zusammen mit den Einreichungsunterlagen archiviert werden; maßgeblich ist der aktuellste offizielle Text.

  • EU

    Regelmäßige Verwendung; wenn der Gehalt an allergenen Duftstoffkomponenten die Kennzeichnungsschwelle überschreitet, sind diese gesondert auszuweisen. Zudem ist die Übereinstimmung der Rohstoffquelle mit den aktuellen Vorschriften zu Artenschutz und Holzherkunft zu verifizieren; maßgeblich sind die aktuelle offizielle Liste und geltende Regeln sowie der aktuellste offizielle Text.

  • USA

    Regelmäßige Verwendung als kosmetischer Duftstoff-Rohstoff; beim Import können Pflanzenherkunftsangaben und Herkunftsnachweise erforderlich sein; maßgeblich sind die aktuellen Vorschriften sowie der aktuellste offizielle Text.

  • Asien-Pazifik

    Indien und Australien sind die Hauptherkunftsgebiete, reguläre Verwendung in der Region; Exportvoraussetzungen hinsichtlich Herkunft und Einschlagsgenehmigungen unterscheiden sich je nach Zielland und sind daher individuell zu prüfen; maßgeblich ist der aktuellste offizielle Text.

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