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BIOSPHERE-AIOne plant. An Eastern mission.

Zutatenbeschaffung

Lavandula angustifolia

Lavandula Angustifolia Öl — siehe den Eintrag in der Zutatenbibliothek für Formulierungshinweise.

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Zutatendatei

Öffentlich einsehbare allgemeine Informationen zu dieser Pflanze.

  • Botanischer Name

    Lavandula angustifolia

  • Typische Anbaugebiete

    Provence, Frankreich und Bulgarien

  • INCI-Name

    Lavandula Angustifolia Oil

  • Übliche Anwendung

    beruhigend, pflegend

Formulierungshinweise aus öffentlich zugänglicher Formulierungspraxis und Werkerfahrung. Keine regulatorischen Grenzwerte.

Mechanismus — siehe den chinesischen Eintrag; nicht maschinell übersetzt.

Formulierungs- und Verfahrenshinweise

Die drei Punkte, die in der Musterphase tatsächlich schiefgehen.

  • Inkompatibilitäten und kritische Punkte

    1) Acidische Systeme mit hochkonzentrierten AHA/BHA: Linalylacetat hydrolysiert bei niedrigem pH-Wert langsam zu Linalool, wobei der Geruch von süß und sanft zu herb und holzig wird; das Produkt nach drei Monaten ist nicht identisch mit dem Muster – dies ist der häufigste Fehlerpunkt in Acid-Serums. 2) Ammoniakalische Neutralisationsmittel oder basische Seifen: Bei alkalischen Bedingungen wird der Geruch dumpf und kann durch Reaktion mit aldehydhaltigen Nebenbestandteilen im System eine Gelbfärbung verursachen. 3) Gleichzeitige Verordnungen mit oxidierten Zitrusölen (hohem Peroxidgehalt) oder ungesättigten Fetten: Gegenseitige Beschleunigung der Oxidation; die aus der Oxidation von Linalool entstehenden Hydroperoxide sind die Hauptquelle für Allergene im Lavendelöl. 4) Aqueöse Systeme mit Carbomer-Verdickungsmitteln: Die ätherischen Öle müssen solubiliert werden; ein Übermaß an Lösungsvermittlern senkt die Viskosität von Carbomer erheblich, wodurch die Textur dünnflüssiger wird. 5) Kationische Konditionierer (Haarpflege): Keine chemischen Konflikte, aber die Geruchslangzeit in Spülprodukten ist gering; die Steigerung der Dosierung ist eine Verschwendung – eine Fixierstrategie ist erforderlich. 6) Etikettierungsrisiko: Sensibilisierende Bestandteile wie Linalool und Limonen überschreiten bei erhöhtem Anteil die Meldepflichten in verschiedenen Märkten; das häufigste Problem liegt im Etikett, nicht im Produkt selbst.

  • Stabilität

    Licht und Sauerstoff sind die Hauptrisiken: Nach der Oxidation von Linalool wird der Geruch herber und das Allergierisiko steigt; in transparentem Glas unter Lichteinwirkung wird das Produkt langfristig gelb. Hohe Temperaturen beschleunigen die Hydrolyse von Linalylacetat und wandeln den Duftcharakter von süß in herb um. pH-Verschiebungen wirken sich deutlich aus: Fällt der pH-Wert des Systems von 5,5 auf 4,0, ist eine Veränderung des Duftprofils wahrnehmbar; für acidische Seren ist eine sechsstellige Geruchstrackung erforderlich, nicht nur die Überprüfung von Aussehen und pH-Wert. Schutzmaßnahmen: Braunglas oder undurchsichtige Verpackungen, lichtgeschütztes Lager, unter 25 °C, Füllung der Rohstoffe mit Stickstoff; im Produkt wird Tokopherol als antioxidativer Zusatz in der Ölphase und ein Chelatbildner zugesetzt. Pro Charge ist ein Geruchsstandard zu aufbewahren; die Serienproduktion erfolgt anhand der Standardmuster.

  • Schwerpunkte beim Einlegen in der Fabrik

    Bei unter 40 °C zugeben; bei Systemen mit hohem Tensidgehalt (Duschgel, Shampoo) kann im Abkühlungsstadium zusammen mit dem Duftstoff zugegeben werden. Wenn der Kunde eine Positionierung als „natürlich ohne Duftstoff“ verlangt, übernimmt das Lavendelöl faktisch die Rolle des Duftstoffs; bei der Angebotserstellung sind Kosten und lotweise Geruchsschwankungen klar zu kommunizieren: Die Estergehalte variieren stark je nach Herkunft (Frankreich/hohe Lage, Bulgarien, Xinjiang), sodass der Duftcharakter nicht durch eine einzelne Musterung fixiert werden kann; im Vertrag sind eine Klärung des Duftprofils und die Aufbewahrung von Standardmustern zu vereinbaren. Hohe Konzentrationen lassen PS und bestimmte Dichtungsmaterialien quellen; für Pipetten sind Butyl- oder Fluorlatex zu verwenden. Bei gemeinsamem Linienbetrieb mit Minze oder Teebaum ist eine Linienreinigung erforderlich; bei anderen blumigen Düften ist das Risiko geringer.

Rechtlicher Status

Maßgeblich ist stets der jeweils gültige amtliche Text.

  • Katalog der in China bereits verwendeten kosmetischen Rohstoffe

    Katalognummer 07299 · Standardchinesischer Name „Lavendelöl (LAVANDULA ANGUSTIFOLIA)“ (Anhang zur Bekanntmachung Nr. 62/2021 der Nationalen Arzneimittelbehörde)

  • Höchster historischer Einsatz

    Spülende Produkte 2,4 % · Rückstandsprodukte 2,0979 %. Gemäß Anmerkung 8 der Bekanntmachung kann dies als Nachweistyp im Rahmen eines vereinfachten kosmetischen Sicherheitsbewertungsberichts herangezogen werden; es handelt sich um einen historischen Katalogwert, nicht um einen gesetzlichen Grenzwert.

  • China

    Als Duftstoffrohstoff im regulären Einsatz; zu prüfen ist, dass der Stoff im Katalog der in China bereits verwendeten Rohstoffe geführt wird und die Angaben den Anforderungen an die Registrierung entsprechen. Aussagen zu beruhigender oder schlaffördernder Wirkung liegen außerhalb des kosmetischen Anwendungsbereichs und sind zu vermeiden; maßgeblich ist der jeweils gültige amtliche Text.

  • EU

    Regulärer Einsatz; wenn die enthaltene allergene Duftstoffkomponente die Kennzeichnungsschwelle erreicht, ist sie im INCI-Verzeichnis gesondert auszuweisen. Bereits geringe Aufstockungen können die Schwelle überschreiten; Prüfung anhand der aktuellen Liste erforderlich, maßgeblich ist der jeweils gültige amtliche Text.

  • USA

    Als kosmetischer Duftstoffrohstoff im regulären Einsatz; Aussagen zu Duft und Entspannung dürfen nicht in den Bereich therapeutischer Wirkungen ausgreifen; maßgeblich ist der jeweils gültige amtliche Text.

  • Asien-Pazifik

    In Japan, Südkorea und den wichtigsten Märkten Südostasiens regulärer Einsatz; einzelne Märkte stellen zusätzliche Anforderungen an die Kennzeichnung allergener Duftstoffkomponenten und an die Gesamtmenge ätherischer Öle. Prüfung nach den Regeln des Zielmarkts erforderlich, maßgeblich ist der jeweils gültige amtliche Text.

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