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BIOSPHERE-AIOne plant. An Eastern mission.

Rohstoffbeschaffung

Bambusa vulgaris

Bambusa Vulgaris Extrakt — Formulierungshinweise finden Sie im Ingredient Library-Eintrag.

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Zutattendatei

Öffentlich einsehbare allgemeine Informationen zu dieser Pflanze.

  • Botanischer Name

    Bambusa vulgaris

  • Typische Anbaugebiete

    Bambusregionen im südlichen China und Südostasien

  • INCI-Name

    Bambusa Vulgaris Extract

  • Häufige Anwendung

    Ölregulierung, feuchtigkeitsspendend, beruhigend

Formulierungshinweise aus der öffentlichen Formulierungspraxis und Erfahrung im Werk. Keine regulatorischen Grenzwerte.

Mechanismus — siehe chinesischer Eintrag; nicht maschinell übersetzt.

Formulierungs- und Prozesshinweise

Die drei Dinge, die beim Probestadium tatsächlich schiefgehen.

  • Unverträglichkeiten und kritische Punkte

    1) Siliciumverbindungen liegen in Wasser kolloidal vor und sind empfindlich gegenüber Elektrolyten: Zusammen mit hochkonzentrierten Salzen, Magnesium-Aluminium-Salzen und bestimmten elektrolytischen Feuchthaltemitteln kann es zur Flockung kommen; nach Stehen bildet sich feiner Niederschlag am Boden. 2) Zusammen mit kationischen Tensiden oder kationischen Pflegemitteln kann es durch Ladungsneutralisation zur Aggregation kommen. 3) Bei gleichzeitiger Anwendung mit Aluminium- oder Zirconiumsalzen kann es zu Kosedimentation kommen. 4) Die kolloidale Stabilität nimmt bei gleichzeitigem Einsatz hochkonzentrierter Alkohole (>25 %) ab. 5) In durchsichtigen Carbomer-Gelen kann ein trüber Effekt auftreten oder die thixotrope Erholung beeinträchtigt sein; das Gel haftet ungenügend. 6) Bei Verschiebung des pH-Werts in den alkalischen Bereich ändert sich das Lösungsverhalten der Silbersäure, was Transparenz und Viskosität beeinflussen kann.

  • Stabilität

    Das häufigste Problem ist keine Qualitätsminderung, sondern eine optische Veränderung: Nach dem Stehen bildet sich eine sehr dünne weiße Niederschlagsschicht am Boden, die in durchsichtigen Flaschen besonders auffällig ist; Kunden bewerten das Produkt daraus schnell als nicht konform. Hochtemperatur-Sterilisation oder langanhaltende Wärmebelastung fördert das Partikelwachstum und verstärkt die Abscheidung. Eine pH-Verschiebung verändert gleichzeitig Transparenz und Systemviskosität. Gängige Schutzmaßnahmen: pH-Wert im Bereich 5,0–6,5 halten, ggf. Xanthan oder Gellan als Spuren-Stabilisatoren einsetzen, bei transparenten Formulierungen auf geklärte oder gefilterte Spezifikationen wechseln, hohe Elektrolytkonzentrationen im gleichen System vermeiden, die Stabilitätsbewertung auf langfristige Stehzeiten ausweiten und nicht nur das Erscheinungsbild zum Abfüllzeitpunkt betrachten.

  • Wichtige Hinweise zur Chargenzumischung

    Die Transparenz wird durch Filtration erreicht; dies muss frühzeitig mit dem Kunden kommuniziert werden: Eine Filtration im Bereich 0,45–1 μm oder eine Zentrifugation verbessert die Optik transparenter wässriger Systeme deutlich, entfernt aber einen Teil der Siliciumverbindungen – Gehalt und Transparenz stehen in einer Abwägungsbeziehung zueinander; beides zugleich zu fordern («sichtbare Mineraloptik» UND «glasartige Transparenz») ist nicht umsetzbar. Zum Einwaagen die Substanz zunächst mit einer kleinen Menge Wasser oder eines Polyols zu einer Paste dispergieren und dann in den Reaktor geben; Trockenpulver nicht direkt zugeben. Lange Durchlaufzyklen unter hoher Scherung vermeiden – dabei kommt es zur Eintragung von Luft und die Partikel können zu fein zerkleinert und danach erneut aggregieren. Heiztemperatur-Obergrenze: 60 °C. Herausforderungen bei der Maßstabsvergrößerung: Die Rückhaltequoten von Leitungen, Filterelementen und Pumpe unterscheiden sich signifikant vom Labormaßstab; die Ausbeute ist neu zu berechnen, und eine Doxierung nach Labormaßstab führt häufig zu einem zu niedrigen Gehalt im Endprodukt. Vor der Abfüllung 4–12 Stunden entgasen, wodurch suspendierte Partikel und Blasen im Behälter deutlich reduziert werden. Für die optische Freigabe als Referenzzeitpunkt «72 Stunden Stehen nach Abfüllung» empfehlen, nicht den Moment direkt nach der Abfüllung.

Regulatorischer Status

Der neueste offizielle Text ist massgebend.

  • Chinesische Liste der verwendeten kosmetischen Inhaltsstoffe

    Listennummer 04427 · Standard-Name (chinesisch) «Extrakt aus Bambusa vulgaris» (Anhang zur Bekanntmachung Nr. 62/2021 der NMPA)

  • Höchster dokumentierter Verwendungsgehalt

    Rins-off/Leave-on: 10 %. Gemäss Erläuterung 8 der Bekanntmachung可作为《化妆品安全评估报告(简化版)》证据类型; es handelt sich um einen historischen Aufnahme- und nicht um einen regulatorischen Grenzwert.

  • China

    Pflanzenextrakte für übliche Anwendungsbereiche: Der Rohstoff muss in der chinesischen Liste der verwendeten kosmetischen Inhaltsstoffe aufgeführt sein und über einen Sicherheitsinformationscode verfügen. Massgebend ist der neueste offizielle Text.

  • EU

    Gemäss üblicher Verwendung als Pflanzenextrakt: Die Sicherheitsbeurteilung muss unlösliche Partikel und Schwermetalle berücksichtigen. Massgebend ist der neueste offizielle Text.

  • USA

    Übliche Verwendung als Kosmetikinhaltstoff. Massgebend ist der neueste offizielle Text.

  • Asien-Pazifik

    In Japan, Südkorea und Südostasien üblich; gemäss den Regeln des Zielmarktes sind Herkunft und verwendete Pflanzenteile zu prüfen. Massgebend ist der neueste offizielle Text.

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