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BIOSPHERE-AIOne plant. An Eastern mission.

Zutatenbeschaffung

Argania spinosa

Argania Spinosa Kernel Oil — siehe den Eintrag in der Zutatenbibliothek für Formulierungshinweise.

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Rohstoffprofil

Allgemein zugängliche Informationen zu dieser Pflanze.

  • Botanischer Name

    Argania spinosa

  • Typische Anbaugebiete

    Arganbestände im Südwesten Marokkos

  • INCI-Bezeichnung

    Argania Spinosa Kernel Oil

  • Typische Anwendung

    Konditionierung, Barriere, Antioxidativ

Formulierungshinweise aus der öffentlichen Formulierungspraxis und aus der Werkerfahrung. Keine gesetzlichen Grenzwerte.

Mechanismus — siehe den chinesischen Eintrag; nicht maschinell übersetzt.

Formulierungs- und Prozesshinweise

Die drei Dinge, die beim Sampling tatsächlich schiefgehen.

  • Inkompatibilitäten und kritische Punkte

    ① Enthält Linolsäure und freie Sterole; bei Kontakt mit nicht chelatgebundenen Eisen- und Kupferionen (hartes Wasser in der wässrigen Phase, eisenhaltige Farbpigmente, mineralische Pulver) oxidiert die Komponente deutlich schneller und entwickelt ranzigen Geruch. Muss mit 0,05–0,2 % EDTA- oder Phytinsäure-Chelatoren versetzt werden; dies ist keine optionale Maßnahme. ② Bei Koexistenz mit Systemen bei pH > 9 (Seifenbasis, bestimmte Färbe-/Perming-/Enthaarungsprodukte) werden die Triglyceride langsam verseift — das System wird zähflüssiger, der Geruch weicht ab, der pH-Wert driftet weiter. ③ Bei gemeinsamer Anwesenheit mit stark oxidierenden Peroxiden (Benzoylperoxid, oxidative Haarfärbemittel) in derselben Phase tritt schnelle Degradation auf; separates Dosieren oder Nachgeben in einer separaten Phase ist erforderlich. ④ Bei langfristiger Koexistenz mit wässrigen Pflanzenextrakten mit hohem Polyphenol- und Gerbstoffgehalt in Emulsionen kommt es an der Phasengrenze leicht zu oxidativer Kupplung; das Endprodukt bräunt innerhalb weniger Monate langsam nach. ⑤ Nicht deodoriertes traditionelles, geröstetes Arganöl weist einen deutlichen nussig-rostring an, der mit leichten Blumen- oder Citrusduftprofilen kollidiert, und dieser Geruch verschlechtert sich während der Lagerung.

  • Stabilität

    Das Sterolspektrum von Arganöl — dominiert von Schottenol und Spinasterol — unterscheidet sich deutlich von jenen häufiger Strecköle wie Soja-, Sonnenblumen- oder Rapsöl (dominiert von β-Sitosterol und Brassicasterol); dies ist einer der schwierigsten Parameter für den Nachweis von Fälschungen. Einige Kürbisgewächs-Samenöle enthalten ebenfalls diese beiden Sterole; die Bewertung muss auf dem vollständigen Sterolspektrum und dem Abgleich mit dem Erstmuster beruhen, nicht auf einem einzelnen Peak.

  • Wichtige Hinweise zur Rohstoffversorgung

    ① Kalte Zugabe empfohlen: Hauptemulgierung bei 75–80 °C abschließen, Arganöl bei Abkühlung auf 45–50 °C zugeben, um Hitzebelastung zu reduzieren und Geruch sowie Tocopherole zu erhalten. Falls das Verfahren gemeinsames Aufheizen mit der Ölphase erfordert, Temperatur unter 80 °C halten und Haltezeit maximal 30 Minuten. ② Der Abnahmezeitraum ist der kritische Punkt bei diesem Öl: Zu jeder Charge GC-Fettsäurespektrum und Sterolspektrum einfordern; COAs, die nur organoleptische Prüfung, Säurezahl und Peroxydzahl ausweisen, werden nicht akzeptiert. Erstmuster archivieren und jede nachfolgende Charge spektrometrisch dagegen vergleichen; Chargen, deren Angebot deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegt, priorisiert auf Fälschung prüfen statt zu feiern. ③ Deodorierte, kosmetikgerechte Kaltpressung spezifizieren; keine essbare geröstete Ware für Prototypen verwenden — der Geruch ist völlig anders, und der Kunde würde dies als Verderb einstufen. ④ Großgebinde so lagern, dass wiederholtes Öffnen vermieden wird; nach Abfüllung sofort mit Stickstoff abdecken; nach Öffnen des Fass innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen. ⑤ Für dunkle Chargen separate Pumpenschläuche verwenden oder gründlich reinigen, um Geruchsübertragung auf helle Formulierungen zu vermeiden.

Rechtlicher Status

Der jeweils aktuelle amtliche Text ist maßgeblich.

  • Katalog der in China bereits verwendeten kosmetischen Rohstoffe

    Katalognummer 01704 · Standard-Chinesisch-Name «刺阿干树(ARGANIA SPINOSA)仁油» (Anhang zur Bekanntmachung Nr. 62/2021 der Nationalen Arzneimittelverwaltung)

  • Höchster historischer Anwendungsgehalt

    100 % bei Leave-on-Produkten. Gemäß Erläuterung VIII der Bekanntmachung kann dies als Nachweistyp im Rahmen eines《化妆品安全评估报告(简化版)》dienen; es handelt sich um einen historisch erfassten Wert, nicht um einen gesetzlichen Grenzwert.

  • China

    Rohstoff wird als pflanzliches Öl nach üblicher Praxis eingesetzt; Abgleich mit der Katalogaufnahme und den Anforderungen an die Registrierungsdossiers erforderlich. Der jeweils aktuelle amtliche Text ist maßgeblich.

  • EU

    In der EU nach üblicher Praxis eingesetzt; bei Mandel-/Nuss-Herkunft muss die Allergeninformation je nach Kundenrichtlinie gesondert ausgewiesen werden (Kundenanforderung, keine Inhaltsstoffbeschränkung). Der jeweils aktuelle amtliche Text ist maßgeblich.

  • USA

    In den USA nach üblicher Praxis als kosmetischer Inhaltsstoff eingesetzt; Angaben zur tree-nut-Herkunft werden häufig von Handelskanälen angefragt, eine Lieferantenbestätigung sollte vorliegen. Der jeweils aktuelle amtliche Text ist maßgeblich.

  • Asien-Pazifik

    In Japan, Südkorea und Südostasien weit verbreitet; Abgleich mit den jeweiligen lokalen Rohstoffkatalogen und Etikettierungsvorschriften erforderlich. Der jeweils aktuelle amtliche Text ist maßgeblich.

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